Pressemitteilung des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen zum Thema: Brücke „An der Cölve“

Geschrieben von Franz Rüther am in Mitteilungen

Zum Sachstand der Brücke „An der Cölve“ nimmt die SPD wie folgt Stellung.

Der Zustand der Brücke ist seit mehr als 15 Jahren bekannt, dass sie erneuert werden muss. Leider liegt es nicht im ermessen von Duisburg, diese Brücke zu erneuern. Von Moerser Seite wurden wir viele Jahre vertröstet. Es klappte ja immer noch. Vor zwei Jahren wurde nochmals eine Sanierung mit finanzieller Beteiligung von Duisburg durchgeführt, mit der Maßgabe, in dieser Zeit die Planung und Förderantragsstellung so voran zu treiben, das nach der geschätzten Haltbarkeit der Sanierung von 5 Jahren mit dem Bau einer neuen Brücke begonnen werden kann. Herzu sollten dann auch die eigenen Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

Zwischenzeitlich hat die Bundesbahn ihre Auflagen verändert, so dass eine Anpassung der Planung und Kostenermittlung erforderlich ist. Der Abstand zur Hochspannung muss zukünftig höher sein, dass bedeutet, dass die Bücke höher gelegt werden muss. Hierzu müssen Fundamente und die Übergänge zu den Anschlussstrassen angepasst werden müssen, was auf jeden Fall zu Mehrkosten führt.

Da die Brücke leider die fünf Jahre nicht gehalten hat, muss jetzt das komplette Programm vorgezogen werden, das bedeutet, die Planung muss unverzüglich angepasst werden und ein entsprechender Förderantrag muss gestellt werden. Hierzu ist es auch dann erforderlich, die Priorität des Forderantrages bei der Landesregierung zu platzieren, damit die Förderung zeitnah erfolgt. Die Fördermittel im Landeshaushalt sind begrenzt, es gibt mehr Förderanträge, als Mittel zu vergeben sind. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 80 %, die restlichen 20% müssen sich die Stadt Duisburg und Moers gemäß Brückenvertrag teilen.

Die Stadt Duisburg kann in diesem Fall nur Hilfestellung leisten, weil die Brücke auf Moerser Stadtgebiet liegt und so nur die Stadt Moers Fördermittel beantragen kann. So heißt es jetzt möglichst schnell handeln und gemeinsam die nötigen Vorarbeiten erledigen, damit der Förderantrag gestellt und die beiden Städte dann gemeinsam bei der Landesregierung vorstellig werden können, um die hohe Priorität zum Brückenbau zu begründen.

Die SPD Bezirksfraktion hat daher den Planungsdezernenten Carsten Tum gebeten, diesbezüglich kurzfristig Kontakt mit den Moerser Kollegen aufzunehmen und auch schon möglichst in einer der nächsten Bezirksvertretungssitzung einen Zeitmaßnahmenplan vorzulegen.

Diese Brücke ist nicht nur wichtig für die Verkehrsführung und den Nahverkehr zwischen Bergheim, Rumeln und Moers-Schwafheim sondern vor allem als Rettungsweg für Trompet und Rumeln. Für die genannten Ortsteile hat diese Brücke allerhöchste Priorität.

MfG

Reiner Friedrich

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