Pressemitteilung des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen zur Cölve-Brücke

Geschrieben von Rainer Schütten am in Mitteilungen

Der SPD Bezirksverband Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen hat in seiner letzten Sitzung die Problematik der Cölve-Brücke diskutiert.

Unabhängig von den derzeit zu lösenden Problemen fordert der SPD Bezirksverband, das in diesem Bereich von Trompet eine  Gebietskorrektur  durchgeführt werden muss. Der Bereich bis zur alten Römerstraße und weiterführend an die ehemalige B57 entlang bis Rumeln sollte im Rahmen einer solchen Gebietsübertragung von Moers nach Duisburg abgetreten werden. Dies ist nach der Kommunalverfassung NRW möglich. In einem Gespräch im Jahre 2009 mit dem ehemaligen Bürgermeister Ballhaus wurde diese Möglichkeit bereits diskutiert, aber von Moerser Seite nicht weiter verfolgt. Hiermit würden in diesem Bereich neben der Brücke auch viele versorgungstechnische Probleme gelöst. Somit könnte Duisburg den so wichtigen Bau der  Brücke in Eigenregie lösen und brauchte nicht in Moers als Bittsteller auftreten.

Das Problem der Brücke ist seit mehr als 15 Jahren bekannt. Die Stadt Moers hat in diesen Jahren schon viele Versprechen abgegeben, die Brücke zu bauen. Die Stadt Duisburg hat schon mehrfach ihren Anteil(gemäß Brückenvertrag) in den letzten Jahren in ihrer mittelfristigen Finanzplanung eingestellt, aber Moers hat bisher keine Zusage gehalten. Für die Moerser hat die Brücke auch keine Priorität. Es ist die einzigste Brücke der Stadt Moers und nur für weinige Moerser Bürger von Bedeutung.

Die Stadt Moers stellt selbst geschlossene Verträge, wie sie im Fall der Brückensanierung geschlossen wurden in 2014, wieder in Frage,  weil sich die Ausgangsposition durch die Forderung der Bahn wieder verändert hat. Dies alles ist nicht im Interesse der Trompeter und Rumelner Bürger, denn diese Brücke stellt neben der Verkehrsverbindung  auch den so wichtigen Rettungsweg dar für diese Ortsteile.

Mit der Gebietsübertragung könnte die Stadt Duisburg entsprechend handeln und auch die Planungen und Förderanträge zeitnah erledigen. Für die Stadt Duisburg bringt der verzögerte Brückenbau nur Kostennachteile durch veränderte Rettungswege und längere Strecken  für den Nahverkehr.

Wir bitten daher die Verwaltung mit der Stadt Moers in den laufenden Gesprächen  diese Lösungsvariante zu favorisieren und in  das Verhandlungspaket mit aufzunehmen, denn so wäre es für diesen Bereich viele Probleme für die Zukunft einfacher, denn der Grenzverlauf  in diesem Bereich ist sehr komplex und orientiert sich nicht mehr an den jetzigen Erschließungs- und Versorgungsbedingungen. Im Moment sind wir leider von der Stadt Moers in diesem Bereich zu stark abhängig.

Reiner Friedrich

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