Stellungnahme zu den Aussagen im Presseartikel der NRZ/WAZ zur Cölve-Brücke vom 16.08.2017

Geschrieben von Rainer Schütten am in Mitteilungen

Die Stadt Moers/Verwaltung hält uns seit 2001 hin. Schon 2005 hat die Bezirksvertretung Rheinhausen sich mit dem Thema befasst.

In dieser Sitzung hat ein Vertreter der Stadt Moers versichert, das das technische Konzept steht und der Förderantrag im Herbst 2005 gestellt wird, so dass in 2007 mit dem Bau begonnen werden kann. Diese Geschichte mit Ausreden und Gesprächen schreibt sich bis heute fort und lässt sich auch durch Pressedokumentationen belegen.  Auch vertragliche Regelungen zwischen den Städten führten bisher nicht zum Erfolg. Zahlreiche Demonstrationen an der Brücke und Unterschriftenaktionen sind auch bis heute im Sande verlaufen. Der 2014 geschlossene Vertrag wurde auch nicht zeitgerecht umgesetzt, denn dann würde die Planung längst stehen. Seit 2015 ist bekannt, das die Bahn weitergehende Forderungen hat. Jetzt haben wir die Hälfte von 2017 schon  um und man weiß immer noch nicht, wie es weiter geht. Daher ist für die betroffenen Bürger in Rheinhausen, für die diese Verkehrsverbindung so wichtig ist, die letzte Möglichkeit,  zu versuchen, das das Gebiet übertragen wird, da von Moerser Seite keine Lösung in Sicht ist. Dies hat mit Wahlkampf gar nichts zu tun, wie die Moerser CDU meint, denn es geht letztendlich auch um Menschenleben, denn diese Brücke ist ein wichtiger Teil des Rettungsweges für den südlichen Teil von Rumeln und Trompet. Das eine Gebietsabtretung Zeit benötigt, liegt im wesentlichen am Willen der betroffenen Städte, sie dauert aber mit Sicherheit  keine 15 Jahre. Die bisherige Hinhaltetaktik kann so nicht weitergehen. Wir bleiben weiter dabei, das eine Gebietsübertragung eine mögliche Lösung wäre. Die von uns vorgeschlagene Arrondierung hat sich alleine an einem gradlinigen Grenzverlauf orientiert, wie er  im Bereich Trompet/Schwafheim schon vorhanden ist. Sicher ist auch ein anderer Grenzverlauf möglich. Uns geht es nicht um einzelne Häuser oder einen Gewerbebetrieb. Wir wollen eine Lösung für die Brücke und die  Verkehrstrasse zwischen Bergheim und Rumeln.

Hoffen wir, das die jetzt angekündigten Gespräche zu einem schnellen Erfolg führen.

Mit freundlichen Grüßen

Reiner Friedrich

 

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